Dümmer geht nimmer
Sebastian und Andreas kommen noch vor dem Ende ihrer Sommerpause mit einer Sonderfolge raus. Im Gepäck haben sie eine starke These zur Wahl in Sachsen-Anhalt.
Sebastian und Andreas kommen noch vor dem Ende ihrer Sommerpause mit einer Sonderfolge raus. Im Gepäck haben sie eine starke These zur Wahl in Sachsen-Anhalt.
Die Dissenspfleger haben wieder ihre Top 5 zusammengestellt. Diesmal geht es um die besten Filme aller Zeiten. Was dabei als Kriterium dient, welche Filme es auf die Liste geschafft haben (und warum), welche Filme vielleicht knapp gescheitert sind und welche Bedeutung die Filme im Leben der beiden Dissenspfleger haben - das alles und noch viel mehr gibt es in der aktuellen Folge zu hören.
Ist "Wer sagt das?" die richtige Antwort auf die Aussage: "Um Krebs zu vermeiden, sollte man Grillwürste nicht übermäßig verkohlen lassen", überlegen die Dissenspfleger in dieser Folge. Oftmals verbindet sich mit dieser Antwort allerlei Kritik an Fortschritt, den Grünen oder vermeintlicher Wokeness. Deshalb diskutieren die Dissenspfleger weiter: Woher stammt denn, dass wir etwas sollen? Benötigen wir dafür immer jemanden oder etwas, der oder das uns das, was wir sollen, "befiehlt"?
Die Dissenspfleger werfen einen Blick auf die Gesundheitsreform der Bundesregierung, die der Bundestag vor Kurzem als GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen hat. Sie fragen: Muss angesichts des drohenden Megadefizits bei den Krankenkassen jede(r) einen Beitrag leisten, um die Löcher zu stopfen? Und ist es denn so, dass das Gesetz von allen gleich viel verlangt?
Populistische Parteien und Bewegungen gibt es viele. Getrieben wird der Populismus oft von Wut und Empörung. Wenn man das durch ein anderes Gefühl ersetzen und sich damit dann für gute Zwecke einsetzen würde - wäre dieser Populismus dann sinnvoll? Ist also vielleicht gar nicht jedes Spielart des Populismus schlecht? Sebastian kann diesem Gedanken durchaus etwas abgewinnen, Andreas ist eher skeptisch. Welches Gefühl einen linken Populismus anleiten sollte, warum es ihn braucht oder auch nicht braucht und was "Populisten", historisch gesprochen, eigentlich mal waren, das gibt's in dieser Folge der Dissenspflege zu hören.
Dissenspfleger Sebastian und Andreas nutzen die Diskussion um den Podcast "ungeskripted by Ben", in dem vor Kurzem ein umstrittener Gast zu Besuch war, um über Medien, vermeintliche Neutralität und rechte Strategien zu diskutieren. Mit Öffentlichkeit geht auch Verantwortung einher, finden die Dissenspfleger. Außerdem entdecken sie ein neues Kriterium dafür, wie man Gerechtigkeit sicht- und messbar machen könnte.
Die Dissenspfleger zeigen in ihrem Gespräch, was sie unter offenen Grenzen verstehen und wie sich mit ihnen eine gerechtere Welt herstellen ließe. Damit werden sie sich vermutlich den Vorwurf einer "linksliberalen Phantasie" einkaufen - was sie aber gerne tun. Diesen Vorwurf hat der heutige Gesprächspartner, Roland Kipke, an jene gerichtet, die seinen Argumenten gegen ein Recht auf Einwanderung widersprechen. Reichlich Stoff also für eine ordentliche Dissenspflege.
Die beiden Dissenspfleger Sebastian und Andreas gehen der "Philosophie der Dissenspflege" nach. Kann Dissenspflege dabei helfen, gesellschaftliche Gräben zu überwinden? Welche Aufgaben hat sie eigentlich? Und ist der Anspruch der Dissenspflege wirklich umsetzbar? Zu Gast in der Dissenspflege ist Peter Adamson, Philosophieprofessor und Host des renommierten Podcasts "History of philosophy without any gaps".
Wer Visionen hat, geht zum Arzt, sagte der frühere SPD-Bundeskanzler Helmut Schmidt dereinst. Heute würde er sicher sagen: Zu den Dissenspflegern. Denn die mögen Visionen und sammeln gerne viele solche Zukunftsentwürfe ein. In dieser Folge fragen sie sich, ob Utopien der krasse Gegensatz zum Jetzt sind oder reales Ziel sein können. Gibt es dann so was wie Realutopien? Besser als der Arzt und mit jeder Menge Dissens.
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