Direkt in den Abgrund?
Shownotes
"Geht wählen, aber demokratisch" - das riefen die Dissenspfleger vor der vergangenen Bundestagswahl ihren Hörer:innen zu. Aber was bedeutet es, demokratisch wählen zu gehen? Und überhaupt: Was ist eigentlich Demokratie?
Klar, es hat irgendwas mit Wahlen zu tun. Aber ist das alles? In der heutigen Folge beschäftigen sich Sebastian und Andreas mit dem Wesen und dem Wert der Demokratie. Sie beleuchten einen Begriff, den irgendwie alle kennen und schätzen, bei dem wir aber alle unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was damit gemeint ist. Die beiden Dissenspfleger besprechen einige Elemente, die sie für zentral halten, wenn es um Demokratie geht.
Dann aber geht es los mit den unterschiedlichen Vorstellungen zur Demokratie: Es taucht die Idee auf, dass wir mehr direkte Demokratie brauchen. Damit ist Zündstoff gegeben für eine ordentliche Dissenspflege: Bedeutet mehr direkte Demokratie mehr Kontrolle und Mitbestimmung? Oder ist das vielmehr ein wasserdichter Plan für den Weg in den Abgrund? Hört selbst - und gebt gern mal Bescheid, ob ihr für oder gegen mehr direkte Demokratie seid.
Falls ihr nach der Folge noch weitere Demokratielektüre braucht, dann sei euch das Büchlein "Zu dumm für die Demokratie?" empfohlen, geschrieben von Mark Schieritz, dem stellvertretenden Ressortleiter im Ressort Politik bei DIE ZEIT.
Habt ihr Kommentare zur aktuellen Folge? Möchtet ihr Lob und Kritik loswerden? Ihr erreicht die Dissenspflege per E-Mail unter info@dissenspflege.de oder auf Instagram, X, Bluesky und YouTube.
Und natürlich hat Andreas auch wieder einen Musiktipp für euch. Abonniert auch unsere stetig wachsende Playlist.
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