Back to the Future

Shownotes

Mittelalter oder Flower Power?

Würdet ihr lieber ins Mittelalter reisen und Meister Eckharts Vorlesungen in Paris hören oder in San Francisco den Summer of Love erleben? Die Vorstellung, durch die Zeit reisen zu können, begeistert die Dissenspfleger Sebastian und Andreas. Doch wohin in der Zeit, bei all den Jahren, die es schon gibt? Was ein gutes Ziel für eine solche Zeitreise wäre, bespricht ein Text von Christian Weber in der Süddeutschen Zeitung mit dem Titel "Welches Jahr hätten S' denn gern?". Ein Vorschlag: Das Jahr 4004 vor Christus, denn da wurde, so lesen wir, laut Erzbischof James Usher (1581-1656) die Welt erschaffen. Wäre doch mal eine Reise wert, oder? Aber was war eigentlich vor der Erschaffung der Welt los? Könnten wir auch dorthin reisen?

Zeitreisen

Durch die Zeit reisen ist erstmal gar nicht so schwer: Wir tun es jeden Tag, jede Stunde, jeden Moment - nach vorne nämlich. Doch können wir auch durch den Zeittunnel zurück reisen? Oder ist Zeit vielleicht gar kein Tunnel, sondern eher eine Art Koordinatensystem, auf dem wir munter umher hüpfen können? Back to the Future und vorwärts in die Vergangenheit? Was die Dissenspfleger dazu bringt, über Wesen und Funktion von Zeit nachzudenken. Ist das wirklich so ein "nerdiges" Thema, wie Andreas vermutet?

Wertvolle Zeit

Hört man Norman Sieroka zu, dann wird schnell deutlich: Das ist überhaupt kein nerdiges Thema. Der Bremer Philosophieprofessor ist mit vielen spannenden Überlegungen in die Dissenspflege gekommen. Sich mit Zeit zu beschäftigen hat auch etwas mit dem guten Leben zu tun, ist eine solche Überlegung. Norman Sieroka erzählt auch von seiner Reise auf dem Forschungsschiff Polarstern - und wie sich die Taktung von Zeit auf dem Meer ändert.

Tipps

Wer mehr über Norman Sierokas Arbeiten zur Zeit (und darüber hinaus) erfahren möchte, findet hier einige Links. Gut zu lesen ist etwa sein Vortrag "Zeit in Natur und Kultur", den es hier als Text und hier als Video gibt. Spannend ist auch das Verhältnis von Musik(hören) und Zeit, ein Thema, zu dem der Bremer Philosoph jüngst ein Buch geschrieben hat (hier als Open Access). Beim Thema "Musik" werden die Dissenspfleger natürlich hellhörig - streben sie doch im Grunde ihres Herzens eine Karriere als Musikpodcaster an…

Schreibt an die Dissenspflege

Bei Kritik, Kommentaren, Themenideen und Fragen erreicht ihr erreicht die Dissenspflege per E-Mail unter info@dissenspflege.de oder auf Instagram, Bluesky, LinkedIn, YouTube und X. Die Dissenspfleger freuen sich sehr auf euer Feedback!

Worauf es wirklich ankommt

Und auch diese Woche haben die beiden Dissenspfleger wieder Musikempfehlungen: Andreas' Tipp findet Ihr hier, Sebastians hier. Abonniert auch die stetig wachsende Dissenspflege-Playlist und unsere nach Genres sortierten Playlisten.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.