Super intelligent oder Super-GAU?
Shownotes
"Geht wählen!" rufen die beiden Dissenspfleger Sebastian und Andreas euch zu. Aber nicht irgendwie, sondern demokratisch! Zwar ist noch etwas Zeit bis zur Wahl, aber das kann man nicht oft genug betonen. Treue Zuhörer:innen wissen auch, dass das nicht geheuchelt ist…
Die beiden haben indes nicht nur Wahlempfehlungen im Gepäck, sondern auch Kleinode aus der philosophischen Fundkiste. Sebastian hat dabei (ohne es zu wissen) in Andreas' Vergangenheit gekramt: Der wäre nämlich beinahe mal Unternehmensphilosoph geworden. Dazu kam es nicht. Und ist so ein Job überhaupt sinnvoll? Sollte es mehr Chief Philosophy Officers (CPOs) geben? Stellt ein:e Philosoph:in im Unternehmen eine Art Firmengewissen dar? Überhaupt: Kann man Unternehmen als Personen betrachten? Alles Fragen, denen sich die Dissenspfleger heute widmen.
Etwas unbequemer wird es bei Andreas' Text: Der geht nämlich der Frage nach, was es mit der Rede von existentiellen Risiken auf sich hat, die angeblich durch eine Superintelligenz drohen. Löscht diese die ganze Menschheit aus - und wenn ja: wann? Und ist das eigentlich die wirklich wichtige Frage, wenn es um Künstliche Intelligenz geht? Irgendwie nicht, aber spannend ist sie trotzdem… wenn man sich mal über die Definition von "Superintelligenz" einigen könnte.
Die Texte, um die es in der heutigen Folge geht, findet ihr hier:
- Warkus, Matthias (2024). Brauchen Konzerne Philosophen? Spektrum, 02. November 2024.
- Jecker, N. S., Atuire, C. A., Bélisle-Pipon, J.-C., Ravitsky, V., & Ho, A. (2024). AI and the falling sky: interrogating X-Risk. Journal of Medical Ethics 50(12), 811.
Außerdem hat Sebastian heute einen musikalischen Tipp dabei, den Ihr z.B. hier hören könnt.
Wenn ihr Kommentare zur Dissenspflege habt, Lob und Kritik loswerden möchtet oder einfach so mit Sebastian und Andreas in den Austausch treten möchtet, dann schreibt eine E-Mail an info@dissenspflege.de oder folgt der Dissenspflege auf Instagram, X, Bluesky oder YouTube.
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